Leopoldskirche, Barockpfarrkirche in Leopoldstadt, Österreich
Die Leopoldskirche ist eine barocke Pfarrkirche am Alexander-Poch-Platz im Wiener Bezirk Leopoldstadt. Ihr Fassadenturm erhebt sich über einem Mansarddach, und der Saalraum wird durch eine querhausartige Erweiterung unter einer Pendentifkuppel erweitert. Zwei Statuen aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, die den heiligen Leopold und den heiligen Florian darstellen und aus der Kirche am Hof stammen, stehen beim Haupteingang.
Nach der Auflösung des jüdischen Ghettos 1670 ließ Kaiser Leopold I. eine katholische Kirche errichten, um die zuvor zerstörte Synagoge zu ersetzen. Das Gebäude wurde als Zeichen des religiösen Wandels in diesem Stadtteil konzipiert.
Die Leopoldskirche ist dem Schutzpatron Österreichs gewidmet, und sein Bild prägt die Innenausstattung deutlich. Besucher erkennen diese Verbindung in den Kunstwerken und der Gestaltung des Altarraums.
Die Kirche befindet sich an der Alexander-Poch-Platz 6 im zweiten Wiener Bezirk und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Regelmäßige Gottesdienste finden statt, daher ist es ratsam, vorab die Öffnungszeiten zu überprüfen.
Die zwei Statuen beim Haupteingang, die den heiligen Leopold und den heiligen Florian zeigen, stammen aus der Mitte des 17. Jahrhunderts und wurden aus der Kirche am Hof hierher übertragen. Außerdem wurden im Ersten Weltkrieg sechs der acht Kirchenglocken eingeschmolzen.
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