Gfieder, Berggipfel in Niederösterreich, Österreich
Der Gfieder ist ein Berg in den Nördlichen Kalkalpen in Niederösterreich mit einer Höhe von etwa 609 Metern. Der Gipfel wird von einem Beobachtungsturm gekrönt und bietet Ausblicke auf die umliegende Berglandschaft.
Am Gfieder wurde 1887 erstmals eine Aussichtswarte errichtet. 1988 folgte eine 14 Meter hohe Warte, die 2004 durch eine neue ersetzt wurde; sie steht im Eigentum des Österreichischen Touristenklubs – Sektion Ternitz. Die Sicht reicht bis zum Neusiedler See.
Der Vierbrüderbaum ist eine Schwarzföhre westlich des Gfieders, bereits in der Gemeinde Bürg-Vöstenhof, nicht auf dem Gipfel. Sie stammt von 980 und wuchs nach Wildverbiss in vier Stämmen heran; 1930 wurde sie unter Naturschutz gestellt, 1939 bis 1945 durch Kriegseinwirkungen beschädigt, und 1972 schlug der Blitz in zwei Stämme ein und entzündete den Baum. Zwei verkohlte Stämme wurden abgeworfen, heute bestehen nur mehr zwei.
Der Berg ist über einen markierten Wanderweg ab St. Johann zu erreichen, wobei die Wanderung etwa zweieinhalb Stunden dauert. Der Weg ist gut ausgeschildert und für durchschnittliche Wanderer ohne besondere Anforderungen machbar.
Von dem 1988 errichteten und 2004 ersetzten 14 m hohen Turm, der der Sektion Ternitz des Österreichischen Touristenklubs gehört, reicht die Sicht bis zum Neusiedler See im Osten. Der Gfieder erhebt sich 609 m ü. A. westlich von Ternitz an der Mündung der Sierning in die Schwarza.
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