Burg Lichtenwerth, Burg in Münster, Tirol, Österreich
Burg Lichtenwerth ist eine mittelalterliche Festung im Munster Tal mit einem rechteckigen Grundriss, der aus einem westlichen Außenbereich mit Wirtschaftsgebäuden und einem östlichen dreistöckigen Bergfried besteht. Die Struktur verbindet Wohnelemente mit defensiven Merkmalen typischer Burganlagen jener Zeit.
Die Burg Lichtenwerth wurde vermutlich im 12. Jahrhundert erbaut, worauf der regelmäßige Grundriss und vermauerte romanische Fenster hindeuten; urkundlich erwähnt wird sie erstmals 1212 und erneut 1249. Die Silbe „werth“ (Insel) legt nahe, dass die Niederungsburg einst auf einer Insel im Inn stand. Bergfried und dreistöckiger Palas wurden im 18. Jahrhundert erneuert, der Wehrturm im 17. Jahrhundert gestutzt. Seit 1879 ist die Burg im Privatbesitz der Familie von Inama-Sternegg.
Die Silbe „werth“ im Namen bedeutet „Insel“ und legt nahe, dass die Niederungsburg einst auf einer Insel im Inn stand. Die 1776 mit Rokokostuck versehene Kapelle ist die östlichste Niederlassung der Diözese Innsbruck in Nordtirol. Im Inneren ist die Stube eines Richters erhalten, der hier einst seinen Sitz hatte.
Die Burg ist in Privatbesitz der Familie Inama-Sternegg und kann nicht betreten werden, weshalb sich Besucher auf eine Außenansicht beschranken müssen. Die beste Sicht bietet sich von den Wegen rund um die Anlage, wo man die Gesamtform erfassen kann.
Die Silbe „werth“ im Namen der Burg bedeutet „Insel“, was nahelegt, dass diese Niederungsburg einst auf einer Insel im Inn stand. Der regelmäßige rechteckige Grundriss und vermauerte romanische Fenster weisen auf eine Erbauung im 12. Jahrhundert hin, mit ersten urkundlichen Erwähnungen 1212 und 1249.
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