Burg Neu-Montfort, Mittelalterliche Burgruine in Götzis, Österreich
Die Burgruine Neu-Montfort ist eine Burganlage aus dem Mittelalter in Götzis mit mehreren erhaltenen Strukturen. Ein fünfgeschossiger Wohnturm mit erhöhtem Eingang an der Nordostseite steht noch immer, während im Westen die Grundmauern eines früheren Palastes sichtbar sind.
Der Bau des Schlosses begann unter den Grafen von Montfort zwischen 1311 und 1319. Nach der Übernahme durch das Haus Habsburg 1390 erlebte die Anlage verschiedene Phasen der Nutzung und des Niedergangs.
Der Name Neu-Montfort bezieht sich auf die Montfort-Familie, die einst diese Gegend beherrschte. Heute können Besucher an den Ruinen noch die mittelalterliche Handwerkskunst erkennen, besonders in den Überresten der dekorierten Kacheln.
Die Ruinen sind das ganze Jahr über von außen zugänglich und erfordern keine besonderen Genehmigungen für einen Besuch. Am besten erkundet man die Anlage bei Tageslicht, um die noch vorhandenen Strukturen und Details deutlich sehen zu können.
Während der Appenzeller Kriege von 1405 bis 1408 wurde diese Festung von Appenzeller Truppen besetzt, aber nicht zerstört - ein seltener Fall in diesem Konflikt. Diese Schonung ermöglichte es der Anlage, bis heute in dieser Form erhalten zu bleiben.
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