Jonas-Schlössle, Renaissance-Ansitz in Götzis, Österreich
Das Jonas-Schlössle ist ein herrschaftlicher Ansitz der Renaissance im Zentrum von Götzis, 1584 für Leonhard Jonas II. begonnen. Kunstgeschichtlich wertvoll ist eine Holzkassettendecke aus dem 16. Jahrhundert; der Festsaal im zweiten Stockwerk besitzt eine prächtige Holzdecke und Wandtäferung. Im Erdgeschoß wurde in den 1970er Jahren eine Sandsteinsäule mit dem Familienwappen der Jonas freigelegt.
Die Dendrochronologie der Eichenbalken bei der Renovierung ab 2001 datiert das Fälldatum des Holzes auf 1582 bis 1584, sodass der Bau um 1584 unter Leonhard Jonas II begann. Die Arbeiten wurden um 1590 durch seinen Tod unterbrochen und um 1595 fortgesetzt. Der Festsaal im zweiten Stock mit Holzdecke und Wandtäferung wurde rund 50 Jahre nach dem Spatenstich fertiggestellt.
Das Gebäude ist nach der Familie Jonas benannt, die es errichten ließ; der angrenzende Platz ehrt Junker Dr. Jakob Jonas (1500–1559), 1541 von Kaiser Karl V. geadelt, der in Götzis Häuser bauen, Straßen und Wege verbessern und die Kirche St. Arbogast erneuern ließ. Alljährlich findet dort der Junker Jonas Markt statt.
Das Schloss verfügt über grundlegende Einrichtungen für Veranstaltungen, einschließlich Sound-System und Internetverbindung. Besucher sollten voraus planen, da der Ort hauptsächlich für organisierte Events und nicht für freie Besichtigungen geöffnet ist.
Die in den 1970er Jahren im Erdgeschoß freigelegte Sandsteinsäule trägt das Familienwappen der Jonas. Der Platz neben dem Gebäude ist nach Dr. Jakob Jonas von Buch und Udelberg (1500–1559) benannt, der 1541 von Kaiser Karl V. in Regensburg geadelt wurde und in Götzis Häuser bauen sowie die Kirche St. Arbogast erneuern ließ.
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