Burgruine Hieburg, Burgruine in Neukirchen am Großvenediger, Österreich
Die Burgruine Hieburg sind Steinreste einer mittelalterlichen Befestigung, die auf einem Hügel über dem Tal von Neukirchen am Großvenediger thront. Von hier aus überblickt man die umliegende Landschaft mit den Gipfeln der Hohen Tauern und dem Tal darunter.
Die Burg entstand vor 1290 als Befestigungspunkt im Salzburger Land, um die strategische Kontrolle über das Tal und die Bergpässe zu wahren. Im Laufe der Jahrhunderte verlor sie ihre Funktion und verfiel zu den Ruinen, die heute sichtbar sind.
Der Name Hieburg ersetzte über die Jahrhunderte den ursprünglichen Namen Mairhofen. Urkundlich erwähnt wurde die Burg erstmals 1290 über ihren Besitzer Walter von Neukirchen, und bis 1297 hatte Friedrich von Velben sie mit hölzernen Nebenbauten und einer hohen Ringmauer ausgebaut. Noch heute sind die Ringmauer, der elf mal elf Meter messende Grundriss des Bergfrieds und der Verlauf des einstigen Burggrabens zu erkennen.
Seit März 2009 ist das Betreten der Ruine wegen Einsturzgefahr verboten. Die Reste liegen im angrenzenden Wald kurz vor dem Aufstieg des Gerlos Passes, oberhalb des Ortsteils Rosental von Neukirchen am Großvenediger. Von außen sind die Ringmauer, der 11 mal 11 Meter messende Bergfriedgrundriss und Spuren des Burggrabens zu sehen.
Die Ruinen stehen noch immer an ihrer ursprünglichen Position auf dem Hügel, wo sie vor Hunderten von Jahren erbaut wurden. Diese unveränderte Lage macht sie zu einem authentischen Zeugnis der mittelalterlichen Burgenlandschaft dieser Region.
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