Mariabründlkapelle, Wasserbrunnen und Kapelle in Engelhartstetten, Österreich.
Die Mariabründlkapelle ist eine Quelle mit Kapelle in Engelhartstetten, die sich um ein rechteckiges Becken bei einer natürlichen Wasserquelle dreht. Zwei Säulen markieren den Eingang zu diesem geweihten Ort, wobei die Steinstatue an der Quelle das Herzstück bildet.
Das Heiligtum entstand 1718, als Bewohner von Groißenbrunn wahrend einer Pilgerreise an einem Kreuz eine Quelle entdeckten. Prinz Eugen von Savoyen stiess spater auf die unvollendete Kapelle und arrangierte ihre Fertigstellung.
Das Wasser der Quelle zieht seit langem Pilger an, die es für Heilung aufsuchen, besonders bei Augenbeschwerden und Tierkrankheiten. Die Steinstatue an der Quelle ist bis heute der zentrale Punkt, an dem Besucher innehalten und das Wasser verehren.
Der Ort liegt an einer Pilgerstrecke von etwa 15 Kilometern zwischen Groißenbrunn und Marianka, die mehrere Gemeinden durchquert. Ein Fahr- und Fußweg sowie eine Brücke verbinden den Ort mit der Umgebung und ermöglichen einfachen Zugang.
Ein zufalliges Treffen veranderte die Geschichte des Ortes: Prinz Eugen von Savoyen entdeckte die noch unvollendete Baustelle und veranlasste ihre Fertigstellung. Diese unerwartete Unterstutzung durch einen hochrangigen europaischen Adligen gab dem Heiligtum internationale Bedeutung.
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