Trinkhalle, Denkmalgeschütztes Gebäude in Bad Ischl, Österreich
Die Trinkhalle ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in Bad Ischl, Österreich, das mit weißen Säulen und Elementen gestaltet ist, die einem antiken griechischen Tempel ähneln. Die Struktur zeigt eine symmetrische Fassade mit Inschriften auf ihren Ost- und Westgiebeln und fungiert heute als Touristenanlaufstelle für die Stadt.
Das Gebäude wurde 1831 vom Architekten Franz Xaver Lössl entworfen und diente ursprünglich als Wirer Spa, wo Besucher therapeutische Sole-Behandlungen erhalten konnten. Diese Funktion setzte sich bis 1936 fort, bevor das Gebäude später umgenutzt wurde.
Die Inschriften auf dem Gebäude stammen aus dem Lateinischen und verbinden die Heilquellen mit Sonne und Salz, was die Bedeutung dieser natürlichen Ressourcen für die Stadt zeigt. Besucher können diese Botschaften auf den Giebeln lesen und verstehen, wie eng die lokale Identität mit den Mineralsalzen verbunden ist.
Der Bau beherbergt heute die Touristeninformation von Bad Ischl und bietet Besuchern alle notwendigen Informationen zur Erkundung der Stadt. Die Seitenflügel werden regelmäßig für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt, sodass es sich lohnt, nachzuschauen, was gerade stattfindet.
Während einer Renovierung im Jahr 2010 wurden die ursprünglichen Inschriften des Gebäudes verlegt und neu positioniert, um die Struktur zu bewahren. Diese Neuanordnung zeigt, wie Restauratoren alte Botschaften schützen und gleichzeitig das Gebäude für die moderne Nutzung herrichten.
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