Bad Ischl, Kurstadt in der Region Salzkammergut, Österreich.
Bad Ischl ist eine Kurstadt im Gmunden-Bezirk in Oberösterreich, wo die Ischl in die Traun mündet. Die Bebauung verteilt sich zwischen Berghängen und Flusstälern, wobei die Innenstadt sich um einen kompakten historischen Kern gruppiert.
Die Salzgewinnung begann im 16. Jahrhundert und prägte die örtliche Wirtschaft über Jahrhunderte hinweg. Im 19. Jahrhundert brachten Ärzte die heilsame Wirkung der Sole ans Licht, woraufhin die Habsburger hier regelmäßig Sommeraufenthalte verbrachten.
Der Name verweist auf die keltische Bezeichnung für fließendes Gewässer, während das Präfix »Bad« erst seit 1906 offiziell verwendet wird. Entlang der Fußgängerzone zeigen Schildermaler und Lebzeltner ihre Handwerkskunst nach lokaler Tradition.
Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen fußläufig im Zentrum, während die Umgebung mit Wanderwegen erschlossen ist. Die Saison zwischen Frühling und Herbst eignet sich für Spaziergänge entlang der Flüsse und Besuche der öffentlichen Gärten.
Die Esplanade entlang der Traun zeigt über 100 Jahre alte Platanen, deren Wurzeln heute teilweise durch den Gehweg brechen. Im Winter wird das Wasser der örtlichen Quellen für natürliche Eisbahnen auf offenen Plätzen verwendet.
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