Opernpassage, Denkmalgeschützte Fußgängerpassage in Innere Stadt, Österreich
Die Opernpassage ist ein unterirdischer Durchgang unter den Straßen Wiens mit gekrümmten Glasfenstern und karierten Bodenmustern in ihren Korridoren. Das System verbindet mehrere Orte vom Secession-Gebäude bis zum Karlsplatz und bietet unterirdischen Zugang zur Wiener Staatsoper und zu Knotenpunkten des öffentlichen Nahverkehrs.
Der unterirdische Durchgang öffnete sich am 4. November 1955 und markierte eine bedeutende Entwicklung in Wiens städtischer Infrastruktur gleichzeitig mit der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper. Das Amt für Denkmalschutz führte 2013 eine umfassende Restaurierung durch und bewahrte Originalelemente wie runde Säulen und Schaufensterdesigns.
Der westliche Abschnitt beherbergt eine Kunstinstallation mit dem Titel 'Pi' des kanadischen Künstlers Ken Lum, die zeitgenössische künstlerische Elemente in den Raum bringt. Die Installation schafft einen Kontrast zwischen der klassischen Architektur und moderner Kunst, den Besucher beim Durchgehen erleben können.
Der Durchgang ist leicht zugänglich und bietet einen geschützten unterirdischen Weg zwischen verschiedenen wichtigen Orten im Zentrum Wiens. Der beste Besuch ist tagsüber möglich, wenn natürliches Licht durch die gekrümmten Glasfenster eindringt und die Räume heller wirken.
Der Durchgang verbindet die berühmte Secession mit Karlsplatz und schafft dabei eine direkte Route, die viele Besucher gar nicht bemerken, obwohl sie täglich darüber hinweggehen. Diese verborgene Verbindung unter der Erde hat geholfen, die oberirdischen Straßen weniger überlastet zu halten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.