Palais Königswarter, Geschütztes Palais in Innere Stadt, Wien, Österreich
Das Palais Königswarter ist ein Palast in der Inneren Stadt von Wien, der mit einer zurückhaltenden äußeren Fassade kontrastiert mit aufwändig gestalteten Innenräumen. Im Inneren finden sich Stuckdecken und holzgetäfelte Wände, die die Räume reich verzieren und großzügig wirken lassen.
Der Palast entstand zwischen 1860 und 1862 für einen prominenten Bankier und wichtigen Beamten der Österreichischen Nationalbank. Danach wurde er schrittweise umgebaut und an verschiedene Nutzer angepasst, wobei die ursprüngliche Struktur erhalten blieb.
Das Palais war lange Zeit die Heimat von Kaiserin Sissis enger Vertrauten und zeigte deren persönlichen Geschmack durch die Innenausstattung. Die Räume spiegeln die Vorlieben der noblen Bewohner wider, die hier ihr privates Leben führten.
Das Gebäude wurde 1993 gründlich renoviert und in moderne Büros und Wohnungen umgewandelt, wobei historische Elemente bewahrt wurden. Die öffentliche Zugänglichkeit ist begrenzt, daher empfiehlt es sich, vorher zu prüfen, wie man das Gebäude besuchen kann.
Jeder einzelne Türgriff im Palais trägt das Familienwappen der Königswarters und zeigt ein Detail, das oft übersehen wird. Die Bibliothek beeindruckt mit ostasiatischen Miniaturen und goldenem Schnitzwerk an der weißen Decke.
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