Neulerchenfelder Pfarrkirche, Barockpfarrkirche in Ottakring, Österreich
Die Neulerchenfelder Pfarrkirche ist ein barockes Sakralgebäude in Ottakring mit zwei markanten Türmen, die mit pyramidenförmigen Spitzen gekrönt sind. Das Innere zeigt helle Wände, die mit dunkelgetönter Holzdecke kontrastieren und einen geräumigen Innenraum schaffen.
Der Bau wurde am 29. August 1732 von Propst Ernest von Perger genehmigt und 1753 fertiggestellt. Am 28. Mai 1757 wurde die Kirche auf die Schmerzhafte Mutter Gottes geweiht und am 4. Mai 1761 unter Kardinal Christoph Anton von Migazzi zur selbständigen Pfarre erhoben. Ein Bombenangriff am 15. Jänner 1945 zerstörte sie bis auf die Türme, den Tabernakel und die Statue der Schmerzhaften Muttergottes; der heutige Saalbau wurde am 27. Oktober 1957 geweiht.
Seit 2014 nutzt die Serbisch-Orthodoxe Kirche den Bau als Kirche Mariä Geburt; sie ist Pfarrkirche der Pfarren I bis IV der Eparchie Österreich-Schweiz. Die letzte katholische Messe wurde am 9. März 2014 gefeiert, danach war die Kirche für Umbauarbeiten geschlossen. Die sechs Glocken verteilen sich auf die beiden Türme.
Das Gotteshaus befindet sich in der Neulerchenfelder Strasse 47 in Wiens 16. Bezirk und empfängt Besucher zu regelmäßigen Öffnungszeiten sowie während Gottesdienste. Es ist am besten, vor einem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten zu überprüfen, da diese religiös bedingt variieren können.
Das rund 7 × 4 m große Hochaltarbild von Joachim von Sandrart gehörte dem Domkapitel des Stephansdoms und war der Kirche nur verliehen. Nach Auflassung der Pfarre 2013 kam es wieder in den Stephansdom und wurde dort 2019 über dem Eingang zur Halle des Adlertores angebracht. Die Pietà stammt von Johann Theny, die Mosaike von Hermann Bauch.
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