Hilmwarte, Fernseh- und Aussichtsturm in Mariatrost, Graz, Österreich.
Der Hilmwarte ist ein Beobachtungsturm in Mariatrost mit sechs verjüngten Stockwerken und rechteckiger Basis. Die Struktur erreicht eine Höhe von 40 Metern und bietet eine Aussichtsplattform in etwa 30 Metern Höhe.
Der Turm wurde 1887 von lokalen Unternehmern finanziert und ersetzte ein hölzernes Vorgängergebäude an derselben Stelle. Später diente die Struktur als Wetterradarforschungsstation und war während des Zweiten Weltkriegs als Feuerwachtposten tätig.
Die Turmeröffnungsfeier 1888 beinhaltete Aufführungen von drei Militärkapellen, die den eigens komponierten Hilmteichwarte-Marsch von Josef Steyskal spielten.
Der Turm ist in der Nähe der Roseggerweg 31 gelegen und fungiert als Wetterradarforschungsstation. Als geschütztes architektonisches Denkmal bleibt die Struktur für Besucher mit eingeschränktem Zugang erhalten.
Der Turm trug ursprünglich eine Harfe auf seinem Dach, die bis Ende des Zweiten Weltkriegs erhalten blieb. Dieses ungewöhnliche Instrument war Teil der architektonischen Gestaltung und verschwand während der Kriegszeit.
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