Rollfähre Spitz–Arnsdorf, Reaktionsfähre über die Donau in Niederösterreich
Die Rollfähre Spitz-Arnsdorf ist eine Reaktionsfähre über die Donau in Niederösterreich, bestehend aus zwei verbundenen Schiffskörpern mit einer Tragfähigkeit von 20 Tonnen. Das Fahrzeug benötigt keinen Motor und wird stattdessen durch die natürliche Strömung des Flusses angetrieben.
Diese Fährverbindung verbindet die Gemeinden Spitz und Arnsdorf bereits seit Generationen über die Donau. Das Reaktionsfährenprinzip nutzt die Flusströmung, ein bewährtes Konzept, das Motorisierung über lange Zeit hinweg unnötig machte.
Die Fährenkabine beherbergt eine Installation des Künstlers Olafur Eliasson, die wie eine Camera Obscura funktioniert und den Flussübergang in ein optisches Erlebnis verwandelt. Besucher können während der Fahrt die Umgebung durch dieses Kunstwerk neu wahrnehmen.
Die Fähre verkehrt täglich in der wärmeren Jahreszeit mit verstärkten Stunden an den Wochenenden. Die Überfahrt dauert zwischen fünf und sieben Minuten, und Besucher sollten Bargeld mitbringen, da nur Barzahlungen akzeptiert werden.
Ein 485 Meter langer Stahlkabel, der in Türmen an beiden Ufern verankert ist, führt das Fahrzeug über den Fluss. Dieses Kabel ist das einzige, das das Schiff hält und führt, während die Strömung allein für die Bewegung sorgt.
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