Kirchdachspitze, Berggipfel in den Stubaier Alpen, Österreich
Kirchdachspitze ist ein Berggipfel in den Stubaier Alpen in Tirol und erhebt sich auf 2.840 Meter Höhe. Der Berg bildet eine natürliche Grenze zwischen dem Gschnitztal auf der einen Seite und den Täler Pinnistal sowie Stubaital auf der anderen Seite.
Der Berg wurde in den 1980er Jahren durch den Bergsteiger Andreas Orgler erschlossen, der Wege mit unterschiedlichen Anforderungen schuf. Diese Routen verbinden Felskletterei, Eisklettern und Mischtechniken auf verschiedenen Abschnitten des Aufstiegs.
Der Jubiläumssteig zur Kirchdachspitze stellt eine bedeutende Leistung im österreichischen Alpenwegbau dar und verbindet mehrere Berggemeinden.
Wanderer können ihren Aufstieg von der Pinnisalm auf 1.560 Meter oder von der Issenangeralm auf 1.366 Meter starten. Beide Routen erfordern etwa vier Stunden, um den Gipfel zu erreichen.
Der letzte Abschnitt zum Gipfel führt über einen exponierten Nordgrat mit gesicherten Bereichen, vorbei am Silbersattel auf 2.750 Meter. Diese schmale Passage bietet eindrucksvolle Ausblicke in beide angrenzenden Täler.
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