Wallfahrtskapelle Gschnitztal, Wallfahrtskapelle im Gschnitztal, Österreich
Sankt Magdalena im Gschnitztal ist eine kleine Kapelle, die auf einem felsigen Vorsprung in großer Höhe über einem Gebirgshang thront. Der Bau sitzt zwischen zwei Tälern und wirkt fast wie ein Vogelnest, das an den steilen Hang geklebt wurde.
Die Kapelle wurde erstmals 1307 erwähnt und erhielt später regelmäßige Unterstützung von der österreichischen Kaiserin. Diese finanzielle Hilfe endete Anfang des 18. Jahrhunderts, als sich die politische Ausrichtung veränderte.
Die Kapelle trägt den Namen der heiligen Maria Magdalena und war lange Zeit ein Ziel für Wallfahrer aus der Region. Heute können Besucher beim Betreten des Raumes die Verbindung zu diesem Glaubensleben spüren, die sich in der Gestaltung und Anordnung widerspiegelt.
Der Aufstieg zu dieser Kapelle ist ein anstrengender Wanderweg, der Ausdauer und gute Schuhwerk erfordert. Wer den Weg macht, sollte sich Zeit nehmen und auf wechselndes Bergwetter vorbereitet sein.
Im Inneren der Kapelle sind gut erhaltene Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert zu sehen, die Jahrhunderte unter Putz verborgen waren. Der Altar zeigt ein modernes Kruzifix aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, das einen interessanten Kontrast zu den alten Fresken schafft.
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