Koppenbrüllerhöhle, Naturdenkmalhöhle in Obertraun, Österreich
Die Koppenbrühlerhöhle ist eine Höhle in den Dachstein-Bergen, durch die unterirdische Wasserwege führen. Am Eingang entspringt eine große Quelle, und saisonale Wasserfälle prägen das Erscheinungsbild des Höhleneingans.
Die Höhle entstand durch Wasser, das über Millionen von Jahren den Kalkstein durchfloss und formte. Im 18. Jahrhundert diente sie dem Deserter Franz Engl als Zuflucht, wo er Proviant von seinem Freund erhielt.
Dr. Friedrich Simony führte in der Höhle geologische Studien durch und trug durch seine Forschung und Dokumentation des ersten blinden Höhlenkäfers zur modernen Geologie bei.
Die Höhle bleibt das ganze Jahr über kalt und eine warme Jacke ist notwendig für den Besuch. Geführte Touren finden in den Sommermonaten statt und zeigen die wichtigsten Bereiche der Höhle.
Wenn Schnee schmilzt oder starker Regen fällt, verwandelt sich die trockene Höhlenhalle in wenigen Minuten in einen reißenden Bach. Dieses schnelle Phänomen zeigt die Kraft des Wassers, das unter der Erde ständig arbeitet.
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