Helmut-List-Halle, Veranstaltungshalle in Waagner-Biro-Straße, Graz, Österreich.
Die Helmut-List-Halle ist eine Veranstaltungshalle in Graz mit Glasfassaden und freiliegender Stahlkonstruktion, die dem Gebäude sein industrielles Erscheinungsbild verleiht. Der Innenraum lässt sich je nach Veranstaltungstyp frei anordnen und eignet sich für Konzerte, Tanzvorstellungen und Theaterproduktionen.
Das Gebäude wurde 1950 als Industrieanlage errichtet und diente Jahrzehnte lang als Fabrikhalle. Im Jahr 2003 wandelte es der Architekt Markus Pernthaler in eine Kulturstätte um, wobei er die industrielle Grundstruktur erhielt.
Die Halle trägt den Namen Helmut List, eines Grazer Unternehmers und Mäzens, der die Umgestaltung des Gebäudes mitfinanziert hat. Wer heute eine Veranstaltung besucht, erlebt einen Ort, der bewusst für experimentelle und ungewöhnliche Formate offengehalten wird.
Die Halle befindet sich in der Nähe des Grazer Stadtzentrums und ist gut mit der Straßenbahn erreichbar. Es empfiehlt sich, vorab zu prüfen, welche Veranstaltung stattfindet, da sich Einlass und Anordnung des Innenraums je nach Programm stark unterscheiden können.
Obwohl das Gebäude von außen kaum verändert wurde, ist es im Inneren so konstruiert, dass kein fester Boden, keine feste Bühne und keine feste Bestuhlung vorhanden ist. Das bedeutet, dass derselbe Raum bei einem Konzert, einer Tanzperformance und einer Ausstellung jedes Mal völlig anders aussehen und sich anders anfühlen kann.
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