Schrattenkalk-Formation, Kalksteinformation in den Schweizer Alpen, Schweiz
Die Schrattenkalk-Formation ist eine Kalksteinformation, die sich über die Schweizer Alpen erstreckt und während der Frühen Kreidezeit entstand. Sie enthält Überreste von Meeresbewohnern und wird an mehreren bekannten Orten beobachtet, darunter die Nordwand des Eiger.
Bernhard Studer benannte diese geologische Formation 1834 nach der Schrattenfluh-Gegend in Luzern. Diese Definition machte es zu einem wichtigen Punkt in der Erforschung der Alpengeologie.
Der Name setzt sich aus den Worten Schratten und Kalk zusammen und spiegelt die regionale geologische Fachsprache wider, die von Schweizer Wissenschaftlern im 19. Jahrhundert entwickelt wurde. Diese Benennung zeigt, wie Gelehrte die Landschaft um sie herum nutzten, um natürliche Phänomene zu verstehen und zu klassifizieren.
Diese Formation ist an mehreren Orten zugänglich, darunter Felswände und Höhlensysteme wie das Hölloch. Für das Erkunden dieser Gebiete ist es hilfreich, geführte Touren zu nutzen oder lokale Informationen einzuholen.
In einem verlassenen Steinbruch in der Nähe des Vierwaldstättersees wurden über 50 Dinosaurierfährten von Iguanodontiden entdeckt. Diese Funde bieten seltene Beweise für das prähistorische Leben in dieser Region.
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