Via Sbrinz, Historischer Wanderweg in der Zentralschweiz.
Die Via Sbrinz folgt alten Saumpfaden durch vielfältige Alpenlandschaften und verbindet Täler, Schluchten, Wälder und Gletscherregionen zwischen Luzern und Domodossola über die schweizerisch-italienische Grenze.
Schon im 15. Jahrhundert zogen Säumer aus Nid- und Obwalden sowie dem Haslital über diese Saumpfade, brachten den Hartkäse Sbrinz aus der Innerschweiz zu italienischen Märkten und tauschten ihn gegen Wein, Mais, Reis, Gewürze und Tuch. Der Güteraustausch sicherte den Alpentälern ein wichtiges Einkommen, und die Route wurde zur kürzesten alpenquerenden Hauptverbindung zwischen Luzern und Domodossola. Ihren Namen trägt sie nach dem Käse, der lange ihr wichtigstes Handelsgut war.
Der Name der Route stammt vom Sbrinz, dem Hartkäse, den die Säumer aus der Innerschweiz zu den italienischen Märkten brachten und gegen Wein, Mais, Reis, Gewürze und Tuch tauschten. Sbrinzo ist ein lombardisches Dialektwort für Hartkäse; der Begriff könnte auch von Brienz stammen, das im 16. und 17. Jahrhundert ein Sammelplatz für Käse aus dem Berner Oberland und der Innerschweiz war.
Die Route kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln einschließlich Zügen und Bergbahnen verkürzt werden, wobei detaillierte Karten und gelbe Wegweiser auf der offiziellen Website sbrinz-route.ch verfügbar sind.
Der Name stammt wohl von Sbrinzo, einem lombardischen Dialektwort für Hartkäse, oder von Brienz, im 16. und 17. Jahrhundert Sammelplatz für Käse aus dem Berner Oberland und der Innerschweiz. Unweit des Griespasses liegt die Capanna Corno Gries des Schweizer Alpen-Clubs.
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