Schloss Farmach, Schloss in Österreich
Schloss Farmach ist ein denkmalgeschütztes Schloss in Saalfelden am Steinernen Meer mit gotischen Ursprüngen und barocken Umbauten. Das Gebäude zeigt einen langen, schmalen Grundriss mit einem markanten Rundturm in der Mittelfassade und Spitzbögen auf dem Erdgeschoss, die auf Steinpfeilern ruhen.
Das Schloss wird erstmals 1272 erwähnt und erhielt seinen Namen von Jans von Farmach, der 1339 dokumentiert ist. Die Familie der Herren vom Berg baute das Anwesen im 15. Jahrhundert auf, später kam es durch Heirat zur Familie Toerring und wurde 1614 von Kaiser Matthias als Adelsitz anerkannt.
Das Schloss war lange Zeit Sitz von Adelsfamilien und prägt bis heute das Ortsbild von Saalfelden. Die Gebäudestruktur zeigt, wie verschiedene Besitzer ihre Spuren hinterlassen haben - vom gotischen Ursprung über barocke Umgestaltungen bis zu modernen Ergänzungen.
Das Schloss befindet sich am östlichen Rand von Saalfelden und ist von außen gut sichtbar, die Innenräume sind jedoch nicht für Besucher zugänglich. Wanderer können um das Gebäude herumlaufen und die historische Architektur aus der Ferne erkunden.
Ein Marmorboden aus dem Schloss wurde im 19. Jahrhundert nach Salzburg transferiert und befindet sich seit 1818 im Schloss Mirabell, wo er in der Hochzeitssaal-Halle zu sehen ist. Diese Verlegung zeigt, wie wertvoll die originalen Ausstattungen des Schlosses waren.
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