Julius-Tandler-Familienzentrum, Bürogebäude in Alsergrund, Wien, Österreich.
Das Julius-Tandler-Familienzentrum ist ein Bürogebäude in Alsergrund mit Elementen der Heimatstil- und späten Jugendstilarchitektur. Die Fassade zeigt dekorative Details wie Kindergestalten und Wandbrunnen, die das Gebäude prägen.
Das Gebäude wurde 1925 als städtische Aufnahmestelle für Kinder gegründet und diente bis 1985 als Übergangswohnheim für Säuglinge und Jugendliche. Die Einrichtung wurde von Adolf Stöckl entworfen und später zu einem modernen Familienservicebüro umgenutzt.
Das Zentrum trägt den Namen des Arztes und Politikers Julius Tandler und symbolisiert Wiens Engagement für Sozialfürsorge. Die heutige Nutzung als Familienservice zeigt, wie die Stadt ihre Unterstützungsfunktionen weiterentwickelt hat.
Das Gebäude beherbergt heute die Abteilung für Adoptiv- und Pflegekinder sowie Familienberatungsdienste und ist ein geschütztes Denkmal. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein funktionierendes Bürogebäude handelt und Zugang möglicherweise eingeschränkt ist.
Zwischen 1925 und 1985 wuchsen etwa 63.000 Säuglinge, Kinder und Jugendliche in diesem Gebäude auf, bevor es seine Funktion änderte. Die Reliefarbeiten mit Kindergestalten an der Fassade sind eine kunstvolle Erinnerung an diesen Zweck.
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