Wiener Kammeroper, Opernhaus und Theater in der Fleischmarkt Straße, Wien, Österreich.
Die Wiener Kammeroper sitzt in einem ehemaligen Hotelballsaal in der Fleischmarktstraße und verbindet in ihrer räumlichen Gestaltung klassische Elemente mit modernen Anforderungen. Der Saal bietet mit seiner begrenzten Kapazität eine intime Akustik und ermöglicht eine direkte Verbindung zwischen Bühne und Publikum.
Der Gründer Hans Gabor schuf 1948 die Vienna Opera Studio als experimentelle Spielstätte für Opernwerke in kleinerer Besetzung. Das Haus erhielt seinen heutigen Namen 1953 und bezog 1961 seinen permanenten Platz am Fleischmarkt.
Das Haus prägt die Musikszene mit kammermusikalischen Operninszenierungen, die Klassiker neu erfinden und neben etablierten Werken auch experimentelle Produktionen zeigen. Besucher erleben hier eine Form von Opernkultur, die weniger formal wirkt als in großen Häusern und dem Publikum näher bringt.
Das historische Gebäude in der Altstadt von Wien ist zu Fuß leicht erreichbar, liegt aber nicht barrierefrei auf Grund seiner architektonischen Struktur. Besucher sollten im Voraus planen, da das Gelände Treppen und Höhenverschiedenheiten aufweist und Rollstuhlzugang nicht möglich ist.
Das Haus experimentierte in der Vergangenheit mit Rockopern und schuf moderne Versionen von Klassikern wie Carmen und La Bohème, die ein jüngeres Publikum ansprechen sollten. Diese ungewöhnlichen Adaptationen zeigen, wie das Theater traditionelle Kunstformen mit zeitgenössischen Musikstilen verbindet.
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