Griechenkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit, Griechisch-orthodoxe Kirche in der Inneren Stadt, Wien, Österreich.
Die Heilig-Dreifaltigkeit-Kirche ist ein byzantinisches Kirchengebäude auf der Fleischmarktstraße mit aufwändig verzierter Fassade aus roten und hellen Steinen. Das Gebäude wird von einer großen Kuppel gekrönt und verfügt über vergoldete Bögen, die den Eingang und die Fenster rahmen.
Nach der Toleranzpatent von Joseph II im Jahr 1781 gab es Pläne für ein griechisches Gotteshaus in Wien, und Architekt Peter Mollner errichtete 1787 ein erstes Gebäude an dieser Stelle. Der heutige Neubau entstand später durch den dänisch-österreichischen Architekten Theophil Hansen mit Unterstützung von Diplomat Simon Sinas.
Die Ikonostase im Innern zeigt aufwändige Schnitzarbeiten und religiöse Motive, die byzantinische Traditionen mit lokalen handwerklichen Techniken verbinden. Besucher bemerken die warmen Lichter und die detaillierten Verzierungen, die das Innere während der Gottesdienste besonders eindrucksvoll machen.
Das Gebäude befindet sich in der Inneren Stadt mit direktem Zugang von der Straße und ist leicht zu erkennen an seiner farbigen Fassade und Kuppel. Die regelmäßigen Gottesdienste ermöglichen es Besuchern, die lebendige Tradition des Ortes zu erleben, obwohl man sich bei einem Besuch angemessen kleiden sollte.
Die Freschenmalereien im Inneren wurden von renommierten Künstlern wie Carl Rahl gestaltet, was die Verbindung zwischen Wien und der griechischen künstlerischen Tradition zeigt. Diese Kunstwerke sind selten und nicht überall in orthodox-byzantinischen Kirchen in Europa zu finden.
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