Wiener Kammerspiele, Theater im ersten Bezirk von Wien, Österreich.
Das Wiener Kammerspiele ist ein Sprechtheater im ersten Bezirk Wiens, das sich auf moderne Stücke und Boulevardkomödien spezialisiert hat. Der Zuschauerraum fasst rund 400 Plätze und bietet eine Nähe zur Bühne, die auch die hinteren Reihen in das Geschehen einbezieht.
Das Gebäude wurde 1910 von den Architekten Franz von Kraus und Josef Tolks errichtet, als in Wien viele neue Theater entstanden. In den 2010er Jahren wurde das Haus grundlegend renoviert, ohne dabei seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren.
Das Wiener Kammerspiele zeigt heute ein Programm, das zwischen Boulevardkomödie und Gegenwartsdrama wechselt. Im Foyer und nach den Vorstellungen begegnen sich Stammgäste und Erstbesucher in einer entspannten, persönlichen Stimmung, die großen Häusern oft fehlt.
Das Theater liegt im ersten Bezirk und ist gut zu Fuß von der Wiener Innenstadt aus erreichbar. Der Zuschauerraum ist barrierefrei zugänglich, und es empfiehlt sich, rechtzeitig zu erscheinen, um vor der Vorstellung in Ruhe Platz zu nehmen.
Das Haus ist dafür bekannt, Schauspielerinnen und Schauspieler aus dem Fernsehen und dem Kabarett neben Bühnenprofis einzusetzen. Diese Mischung ist in Wien ungewöhnlich und verleiht manchen Produktionen eine Direktheit, die man in anderen Häusern selten findet.
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