Pfarrkirche Gartenstadt, Pfarrkirche in Floridsdorf, Wien, Österreich
Die Blut Christi Kirche Gartenstadt ist eine rechteckige Pfarrkirche, die 1962 bis 1964 nach Plänen des Trierer Stadtbaurats Alfons Leitl errichtet wurde. Sie erhielt ein zentrierendes Zeltdach; die filigran aufgelösten Wände lassen nur wenig Licht durch. Der alleinstehende Turm ist auf die tangentiale Dunantgasse ausgerichtet und vermeidet die strenge Achse des benachbarten Karl-Seitz-Hofs. Im Inneren befinden sich das Taufbecken und ein Kreuz von Siegfried Walter.
Die erste Kirche der Gartenstadt war eine 1935 von Josef Gorbach in einer Militärbaracke des ehemaligen Jedleseer Exerzierplatzes eingerichtete Notkirche. Nach der Renovierung 1947 bis 1949 wurde sie durch einen Neubau ersetzt, der 1962 bis 1964 auf dem früheren Fußballplatz des FAC nach Plänen des aus Trier stammenden Architekten Alfons Leitl entstand.
Die Kirche ist dem Blut Christi geweiht und enthält ein Taufbecken sowie ein Kreuz von Siegfried Walter. Von September 2006 bis Oktober 2025 feierte die syrisch-orthodoxe Pfarrgemeinde St. Peter und Paul ihre Gottesdienste hier. Die Pfarre betreibt außerdem eine Lebensmittelausgabe der Caritas Wien.
Die Kirche steht im 21. Bezirk im Stadtteil Gartenstadt in Neujedlersdorf. Der Architekt rückte sie bewusst von der strengen Achse des Karl-Seitz-Hofs ab und richtete den alleinstehenden Turm auf die tangentiale Dunantgasse aus, von der aus die Kirche gut zu erkennen ist.
Der freistehende Turm der Kirche ist bewusst auf die Dunantgasse und nicht auf die Achse des benachbarten Karl-Seitz-Hofs ausgerichtet, eine Entscheidung des Architekten Alfons Leitl. Von September 2006 bis Oktober 2025 feierte zudem die syrisch-orthodoxe Gemeinde St. Peter und Paul ihre Gottesdienste in der Pfarrkirche.
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