Kai-Palast, Wohn- und Geschäftsgebäude in Wien, Österreich
Der Kai-Palast war ein Wohnhaus mit Geschäften an der Franz-Josefs-Kai 47 und zeigte frühe Beispiele von Stahlbeton-Bauweise in Wien. Die Konstruktion mit verstärktem Beton war für Anfang des 20. Jahrhunderts revolutionär.
Der Kai-Palast wurde 1911 unter der Leitung des Architekten Ignaz Reiser fertiggestellt und war Österreichs erstes Hochhaus aus Stahlbeton. Das Gebäude setzte neue Standards für Bürogebäude und moderne Wohnkomplexe in der Stadt.
Das Gebäude behielt von seiner Fertigstellung bis 1999 den Status eines geschützten Architekturdenkmals und repräsentierte die Entwicklung der Wiener Stadtlandschaft.
Das Gebäude war bis 1999 als Baudenkmal geschützt und konnte danach unter die Lupe genommen werden. Nach Untersuchungen, die Brandschäden von 1945 zeigten, wurde es 2001 abgerissen und durch die moderne k47-Struktur ersetzt.
Bei der letzten Abbruchphase kollabierte alle Zwischendecken vom sechsten Stock gleichzeitig zur Bodenfläche herunter, ohne Verletzungen zu verursachen. Diese ungewöhnliche Ereignis machte den Abriss bemerkenswert in der lokalen Baugeschichte.
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