Hohenburg, Schloss in Igls, Tirol, Österreich
Die Hohenburg ist eine abgegangene Höhenburg über der Lanserstraße östlich von Igls, wo heute Schloss Hohenburg steht, ein mehrgeschoßiger Bau im Heimatstil, der wohl den Grundmauern des alten Wohnturms folgt. Er zeigt ein Walmdach, Fachwerkgaupen und einen Turmaufsatz, weiße Fassaden mit goldgelben Faschen und gelb-rot gemalter Eckquaderung sowie rot-weiß-rote Fensterläden. Das Haus ist in Privatbesitz und kann nur von außen besichtigt werden.
Wohl schon im 13. Jahrhundert stand hier ein Wachturm (erste urkundliche Erwähnung 1345), der den Güterweg von der Innbrücke bei Volders zur Brennerstraße sicherte. Die aus Bayern stammenden Perchtinger erwarben die Anlage; Heinrich von Hohenburg erhielt sie 1335 durch Schiedsspruch. Ab dem 17. Jahrhundert verfiel das Haupthaus.
Die Burg zeigt Merkmale der Tiroler Architektur, die bis heute das Aussehen der Anlage prägt. Besucher sehen die steinernen Mauern und Strukturen, die den Alltag und die Verteidigung des Ortes bestimmten.
Das Schloss ist in Privatbesitz und kann nur von außen besichtigt werden. Es steht auf einer kleinen Anhöhe östlich von Igls oberhalb der Lanserstraße.
Rund um die Hohenburg wurde im örtlichen Quarzphyllit nach Erzen gegraben, wovon Unterlagen des Haller Münzamts und lokale Sagen berichten. Eine Mär erzählt von einem Stollen unter der Sill hindurch zur Natterer Waidburg, was sich wohl auf alte, heute verstürzte Grabungen in der Sillschlucht bezieht.
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