Paschberg, Bewaldeter Höhenrücken bei Innsbruck, Tirol, Österreich
Der Paschberg ist ein bewaldeter Höhenrücken am Fuß des Patscherkofel im Süden von Innsbruck, sein Gipfel ist der Lanser Kopf (930 m ü. A.). Er reicht von der Sillschlucht und dem Viller Bach im Westen bis zum Lanser Bach beim Schloss Ambras im Osten und dehnt sich von der Talsohle des Inntals bis auf die eiszeitlich geformten Terrassen zwischen Lans und Vill aus. Der Rücken ist der Rest einer Toteissenke, deren Mulden bis heute kleine Seen wie den Lanser See und den Mühlsee enthalten, von denen einige verlandet sind (Lanser Moor, Viller Moor).
Der Paschberg wird 1141 in einer Urkunde des Stifts Wilten erstmals als „Phlanters“ genannt. Am Ostende lag die Feste Ambras, seit der Renaissance Prunkschloss der Tiroler Landesfürsten, während die Feste Straßfried am Westsporn über der Sill zur selben Zeit aufgegeben wurde und heute nicht mehr erkennbar ist. Am Lanser Kopf befinden sich Reste einer Flakstellung aus dem Zweiten Weltkrieg.
Der Name Paschberg geht auf eine Urkunde des Stifts Wilten von 1141 zurück, in der er als „Phlanters“ genannt wird. Der bewaldete Rücken ist Naherholungsgebiet und wird von der Straßenbahnlinie 6, der Mittelgebirgsbahn, erschlossen; bei der Ausweiche Tantegert steht an einem verlandeten See ein noch bewohntes Bahnwärterhäuschen, dessen Name sich von Tann-t-Egart (Wiese im Tann) ableitet.
Der Paschberg wird von der Straßenbahnlinie 6, der Mittelgebirgsbahn, durch den Wald erschlossen; die Ausweiche Tantegert liegt an einem verlandeten See und besitzt ein noch bewohntes Bahnwärterhäuschen. Der bewaldete Rücken reicht von der Talsohle des Inntals bei Innsbruck bis zu den eiszeitlichen Terrassen zwischen Lans und Vill, höchster Punkt ist der Lanser Kopf (930 m). Wege verbinden den Lanser See, das Lanser Moor, den Mühlsee und den Kriegerfriedhof Tummelplatz.
Bei der Ausweiche Tantegert der Mittelgebirgsbahn mitten im Paschbergwald an einem verlandeten See steht ein Bahnwärterhäuschen, das heute noch bewohnt wird. Der Name leitet sich von Tann-t-Egart ab, also Wiese im Tann.
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