Naturpark Raab-Őrség-Goričko, Länderübergreifender Naturpark im Burgenland, Österreich und Slowenien
Der Naturpark Raab-Őrség-Goričko erstreckt sich grenzüberschreitend über wellige Hügel, Wiesen, Wälder, Weinberge und Obstplantagen zwischen Österreich und Slowenien. Der Park umfasst auch Feuchtgebiete entlang von Flussbetten, die für zahlreiche Vogelarten wichtig sind, und kleine Dörfer mit traditionellen Steinbauten, die in die Hügellandschaft eingebettet sind.
Die Schlacht von Mogersdorf 1664 markierte einen Wendepunkt in der Region, als christliche Truppen türkische Streitkräfte besiegten. Das Weiße Kreuz Denkmal im Park erinnert noch heute an dieses historische Ereignis, das die geopolitische Lage in Mitteleuropa veränderte.
Der Park bewahrt traditionelle Anbaumethoden, besonders den Kürbisanbau für Ölproduktion und Apfelplantagen, die lokale Saftherstellung versorgen. Diese landwirtschaftliche Nutzung prägt bis heute das Aussehen der Landschaft und den Rhythmus der Jahreszeiten in der Region.
Die beste Zeit zum Besuchen ist Frühling bis Herbst, wenn Wege trocken sind und Wildvögel leicht zu beobachten sind. Der Park ist flächig verteilt, daher ist es sinnvoll, sich auf einzelne Themenbereiche wie Flussabschnitte oder bestimmte Dörfer zu konzentrieren statt alles sehen zu wollen.
Der Park ist Heimat des Glattnatt-Wasserschlange, Österreichs einziger Schlangenart, die dauerhaft im Fluss lebt. In den Flussabschnitten sieht man bei Besuch dort regelmäßig Eisvögel, die in den Uferbänken nach Beute tauchen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.