Katerloch, Kalksteinhöhle in Naas, Österreich
Das Katerloch ist eine Schauhöhle bei Dürntal in der Gemeinde Naas bei Weiz in der Steiermark und die tropfsteinreichste Schauhöhle Österreichs. Der rund einen Kilometer lange Führungsweg überwindet 135 m Höhenunterschied. Die Eingangshalle hat bemooste und von Algen bewachsene Sintersäulen, die größte 22 m hoch und 46 m im Umfang, und gibt den Blick in den 45 m tiefen Marteldom frei. Die Fantasiehalle, 120 m lang, bis zu 85 m breit und 18 m hoch, birgt rund 4.000 Tropfsteingroßstrukturen, die über Treppen und Stufen erschlossen sind.
Die späteren Höhlenteile, das Zauberreich und das Seeparadies, wurden 1955 vom Forscherehepaar Hermann und Regina Hofer entdeckt. Zahlreiche Knochenfunde des Höhlenbären belegen, dass die Höhle schon lange vorher von Bären aufgesucht wurde. Namensgeber ist der Eulenkater, die männliche Eule, die in das Portal ein- und ausfliegt.
Namensgeber der Höhle ist der „Eulenkater“, wie man in der Region die männliche Eule nennt, die in das Portal ein- und ausfliegt. Der Name verweist also auf diesen Vogel und nicht auf einen Kater, auch wenn das Wort anderes nahelegt.
Der Eintritt ist nur nach telefonischer Voranmeldung möglich. Der Führungsweg ist rund einen Kilometer lang und überwindet 135 m Höhenunterschied; in der Fantasiehalle führen Treppen und Stufen, festes Schuhwerk und eine gewisse Kondition sind daher sinnvoll.
Die größte Säule der Eingangshalle ist 22 m hoch und hat 46 m Umfang; von dort blickt man in den 45 m tiefen Marteldom. In der Höhle wurden zudem zahlreiche Knochen des Höhlenbären gefunden.
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