Patschaberg, Berggipfel in Sankt Kathrein am Offenegg, Österreich.
Der Patschaberg ist ein Berggipfel in der Grazer Bergland Region mit Höhe von 1271 Metern. Seine Hänge sind von Kalksteinfelsen und dichtem Wald geprägt, wobei mehrere Wanderrouten durch die verschiedenen Landschaften führen.
Der Name Patscha, den auch drei Bauernhöfe der Umgebung als Vulgoname führen, ist vordeutschen, wahrscheinlich slawischen Ursprungs; 1421 als Peutschein erwähnt, konnte er bis heute nicht schlüssig gedeutet werden. Der Patschabauer auf der Südseite brannte am 5. Juni 1882 nieder und wurde bis 1897 wiederaufgebaut; auf seinem Grundstück steht ein vermutlich im 18. Jahrhundert errichteter Glockenturm, zuletzt 2010 renoviert. Am 1. Februar 1945 verursachten alliierte Fliegerbomben erhebliche Waldschäden, an die auf dem Gschaid eine Marienkapelle und der ausgestellte Rest einer Bombe erinnern.
Der Name Patscha, den auch drei Höfe der Umgebung als Vulgoname führen, ist vordeutschen, wahrscheinlich slawischen Ursprungs; 1421 als Peutschein erwähnt, ist er bis heute nicht schlüssig gedeutet. Um 1800 umfasste der gleichnamige Ried auf der Nordseite 310 Joch Wiesen, 271 Joch Wald und 5 Joch Acker sowie vier bewohnte Häuser und eine Hausmühle. In den Sommermonaten dient der Gipfel als Kuhweide.
Der Zugang erfolgt über den Parkplatz Jägersteig, der sich nach der Abfahrt der A2 bei Gleisdorf West und dem Folgen der B64 befindet. Von dort aus beginnen mehrere gut markierte Wanderwege, die zu verschiedenen Punkten des Berges führen.
Das Gipfelkreuz steht auf einer Kuppe auf 1271 m, knapp 400 Meter südwestlich des eigentlichen höchsten Punktes, der in der Österreichischen Karte nicht verzeichnet ist und rund drei Meter mehr misst. In den Sommermonaten dient der Gipfelbereich als Kuhweide.
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