Linzer Auge, Stahlkonstruktion an der Donau in Linz, Österreich.
Das Linzer Auge war eine kreisförmige Stahlkonstruktion mit etwa 16,5 Metern Durchmesser, die sich über die Donau neben dem Ars Electronica Center erstreckte. Die Plattform war in der Lage, etwa 200 Besucher gleichzeitig zu fassen und nutzte zunächst einen Drehring, später einen Elektromotor zum Rotieren.
Das Kunstwerk wurde 2009 anlässlich der Feierlichkeiten zur Europäischen Kulturhauptstadt errichtet, verschwand aber nach technischen Problemen und einer Flutkatastrophe 2010. Die Zerstörung durch das Hochwasser markierte das Ende dieser kurzlebigen Installation an der Donau.
Die Plattform diente als Drehbühne für Theateraufführungen, Tanzshows und Konzerte und bot dabei Blicke auf die Stadt. Besucher konnten während von Veranstaltungen die Umgebung aus einer neuen Perspektive erleben.
Da die Installation 2010 bei einer Flutkatastrophe zerstört wurde, existiert sie heute nicht mehr und kann nicht besucht werden. Informationen über die ursprüngliche Struktur finden sich im nahe gelegenen Ars Electronica Center.
Der Name der Installation war eine Anspielung auf das Linzer Auge, ein österreichisches Gebäck mit ähnlicher runder Form. Nach der Zerstörung durch Hochwasser wurden alle Stahlteile vollständig eingeschmolzen und zu neuem Material verarbeitet.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.