Napfspitze, Alpengipfel in den Zillertaler Alpen, Italien
Cima Cadini, auch unter dem deutschen Namen Napfspitze bekannt, ist ein Berg in den Zillertaler Alpen mit einer Höhe von 2.882 Metern. Die Landschaft wird durch steile Hänge, alpine Wiesen in niedrigeren Lagen und felsige Grate geprägt.
Die erste dokumentierte Besteigung erfolgte 1880 durch die Bergsteiger R. Seyerlein und St. Kirchner, die die südliche Gratroute erschlossen. Der Berg wurde seitdem ein beliebtes Ziel für Kletterer und Wanderer in den Alpen.
Der Berg trägt zwei Namen, die die zweisprachige Kultur Südtirols widerspiegeln: Napfspitze auf Deutsch und Cima Cadini auf Italienisch. Beide Bezeichnungen werden von Einheimischen und Besuchern verwendet und zeigen die kulturelle Vermischung dieser Bergregion.
Der Aufstieg beginnt am Neves-Stausee auf 1.860 Metern und folgt markierten Wegen durch das Pfeifholdertal bis zur Edelrauth-Hütte. Von der Hütte aus sind die steilen finalen Anstiege zum Gipfel mittleren bis höheren Schwierigkeitsgrades.
Ein kleiner Gletscher namens Grießbachjochkees ziert die Nordostflanke des Berges und trägt zum charakteristischen Erscheinungsbild bei. Die Grat-Struktur setzt sich nordwärts zum benachbarten Riblerkamm fort und schafft eine beeindruckende alpine Kammlandschaft.
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