Naturpark Mühlviertel, Naturpark und Geopark in Oberösterreich, Österreich
Der Naturpark Mühlviertel ist ein großes Schutzgebiet in Oberösterreich, das sich über Hügel mit Granitfelsen, dichte Wälder und mehrere Flüsse erstreckt. Die Landschaft besteht aus verschiedenen Lebensräumen mit unterschiedlichen Pflanzenarten und bietet Wanderwege durch abwechslungsreiche Natur.
Rechberg verfolgte das Naturparkprojekt bereits ab 1972, und 1996 wurde der Naturpark Rechberg mit 3,17 Quadratkilometern per Verordnung eingerichtet. 2005 erfolgte die Erweiterung auf die Nachbargemeinden Allerheiligen, Bad Zell und St. Thomas am Blasenstein und die Umbenennung in Naturpark Mühlviertel. Bis zur Gründung des Naturparks Obst-Hügel-Land 2003 war er der einzige Naturpark Oberösterreichs.
Das Wahrzeichen des Parks ist der Schwammerling, ein durch Wollsackverwitterung geformter Wackelstein auf Rechberger Gebiet, der auch im Logo des Naturparks steht. In Rechberg und St. Thomas am Blasenstein erinnern Pechölsteine an das Brennen harzreichen Holzes zur Pechgewinnung. Im Freilichtmuseum Großdöllnerhof, einem Mühlviertler Dreiseithof, zeigt eine Dauerausstellung Volksmedizin und Aberglaube.
Der Park besteht aus mehreren nicht zusammenhängenden Flächen in Rechberg, Allerheiligen im Mühlkreis, Bad Zell und St. Thomas am Blasenstein; für Wege dazwischen ist Zeit einzuplanen. Seit 2019 verbindet der 48 km lange Stoakraft Weg die Parkteile. Der Teil im Naarntal gehört zudem zum Natura-2000-Gebiet Waldaist-Naarn.
Der Schwammerling, ein durch Wollsackverwitterung geformter Granitblock, gilt als Wahrzeichen von Rechberg und ist im Logo des Naturparks enthalten. Im Dachboden der Pfarrkirche Rechberg befindet sich zudem eine rund 400 Tiere zählende Wochenstube von Mausohren, die seit 2004 beobachtet wird.
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