Burgruine Saxenegg, Burg in Österreich
Burgruine Saxenegg ist eine Burganlage auf einem Hügel in Sankt Thomas am Blasenstein in Österreich. Die Ruinen bestehen aus verwitterten Steinmauern, einem tiefen Schutzgraben genannt Halsgraben, Fundamentresten von Gebäuden und einer in Stein gehauenen Zisterne zur Wasserspeicherung, während der höchste Punkt einst ein etwa 17 Meter hoher Turm war.
Die Burg wurde erstmals 1297 urkundlich erwähnt und gehörte verschiedenen Adelsfamilien. Zwischen 1424 und 1432 wurde die Anlage durch hussitische Angreifer beschädigt, die mit Kanonen gegen die Mauern feuerten.
Der Name Saxenegg stammt vom nahen Bach Sachsen, der seit Jahrhunderten bekannt ist. Heute dienen die Ruinen als stilles Zeugnis dafür, wie Burgen einst als Wohnstätten und Machtsymbole in der Region dienten.
Die Ruine ist an hellen Tagen während des Tageslichts zugänglich und kann über Waldwege vom Tal aus erreicht werden. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, Wasser mitzunehmen und bei Schnee dem Ort fernzubleiben, da die Wege dann unsicher sind.
Eine lokale Geschichte erzählt, dass an jedem Karfreitag um Mitternacht ein kleiner schwarzer Hund mit leuchtenden Augen am Eingang erscheint und auf einer Schatztruhe mit einem Schlüssel im Maul sitzt. Obwohl die Legende Abenteuer verspricht, hat sich bis heute noch niemand getraut, den Schlüssel zu nehmen.
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