Burg Blasenstein, Burg in Österreich
Burg Blasenstein ist eine Burgruine in Sankt Thomas am Blasenstein in Österreich und besteht aus zwei separaten Festungsresten auf einem schmalen Bergrücken mit einer Länge von etwa 200 Metern. Der höhere Teil, Blasenstein I, liegt auf 733 Metern Höhe, während Blasenstein II auf 716 Metern liegt und beide sind aus Granit mit rauen, gerundeten Oberflächen.
Die beiden Burganlagen wurden um 1150 erbaut, als reiche Familien während der Besiedlung des Landes nördlich der Donau in Oberösterreich Festungen auf Hügeln errichteten. Im 13. Jahrhundert wurden sie aufgegeben und ihre Steine zum Bau der Dorfkirche und anderer Strukturen verwendet, wobei die ältesten Teile der heutigen Kirche aus dem 14. Jahrhundert stammen.
Der Ort Sankt Thomas am Blasenstein trägt seinen Namen von der nahegelegenen Kirche, die das religiöse Zentrum der Gemeinde bildet. Die Ruinen und die Wallfahrtskirche prägen bis heute das Selbstverständnis der Bewohner als Teil einer langen, von Glaube geprägten Tradition.
Die Ruinen sind über Wanderwege zugänglich, die durch den Wald führen und die man leicht finden kann, wobei der Aufstieg steil, aber machbar ist. Man sollte festes Schuhwerk tragen und ausreichend Zeit einplanen, um die beiden Burgteile zu besuchen und die Aussicht auf die umliegenden Täler zu genießen.
Auf Blasenstein II gibt es einen großen behauenen Stein namens Buckelwehlucka mit einem Loch in der Mitte, dem Besucher seit Generationen heilende Kräfte zuschreiben. Obwohl die genaue Herkunft und Bedeutung des Steins ungeklärt bleibt, zieht er bis heute Menschen an, die sich neben ihm aufhalten und über seine Geschichte nachdenken.
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