Schloss Obersiebenbrunn, Schloss und Museum in Obersiebenbrunn, Österreich.
Das Schloss Obersiebenbrunn ist eine vierteilige Barockanlage, die sich um einen rechteckigen Innenhof mit einer südlichen Torhalle gruppiert und von einer Mauer umgeben ist. Die Gebäudeteile schließen sich zu einer geschlossenen Form zusammen, die einen zentralen Platz bildet und die typische Struktur eines Herrensitzes aus dieser Zeit zeigt.
Kaiser Karl VI. verkaufte das Schloss 1725 an Prinz Eugen von Savoyen, der Lucas von Hildebrandt mit der Umwandlung in einen barocken Herrschaftssitz beauftragte. Diese Erneuerung prägte die Architektur und Anlage des Ortes für die kommenden Jahrhunderte.
Das Schloss beherbergt ein Koptisches Museum, das sich der ägyptisch-christlichen Tradition widmet und eine Verbindung zu östlichen religiösen Praktiken schafft. Besucher können die Ausstellungen erkunden und dabei verstehen, welche Rolle diese Sammlung für die Dokumentation dieser kulturellen Geschichte spielt.
Das Schloss öffnet sich für Besucher hauptsächlich an besonderen Tagen wie dem Denkmaltag und ermöglicht Einblicke in die restaurierten Räume. Eine gute Vorbereitung auf der Website oder telefonisch hilft, die besten Zeiten für einen Besuch zu planen.
Der Barockgarten um das Schloss herum erstreckt sich über etwa 50 Hektar und behält sein ursprüngliches Muster aus der Zeit von Prinz Eugen bei. Diese große Grünfläche mit geometrischen Gestaltungselementen bildet einen seltenen Erhalt der historischen Gartenkunst aus dem 18. Jahrhundert.
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