Pontlatz-Kaserne, Militärkaserne in Landeck, Österreich
Die Pontlatz-Kaserne in Landeck ist ein Militärkomplex mit drei Wohngebäuden, einem Kommandozentrum, einem Schulgebäude und verschiedenen Betriebseinrichtungen auf der Urichstraße 48. Die Anlage dient heute als Standort für Gebirgsinfanterie und Katastrophenschutz in der Bergregion Tirols.
Die Kaserne wurde 1937 während der Ersten Republik errichtet und beherbergte zunächst Einheiten des Wiener Infanterieregiments. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Anlage von deutschen Truppen besetzt und genutzt.
Die Anlage ist nach der Pontlatz-Brücke benannt, einer Struktur, die während der Konflikte von 1703 und 1809 militärische Auseinandersetzungen erlebte.
Die Kaserne ist das Hauptquartier des Jägerbataillons 6 mit zwei hochalpinen mobilen Infanteriekompanien und einem Katastrophenschutzlager für Tirol. Besucher sollten beachten, dass dies eine aktive Militäranlage ist und der Zugang möglicherweise eingeschränkt ist.
1999 spielte die Anlage eine entscheidende Rolle bei der Katastrophenbewältigung, als das Lavinen-Unglück in Galtür eintrat. Hubschrauber starteten von hier aus Evakuierungsmissionen in das betroffene Berggebiet.
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