Serbisch-orthodoxe Kirche in Wien, Serbisch-orthodoxe Kirche in Landstraße, Wien, Österreich
Die Serbisch-orthodoxe Kirche St. Sava in der Landstraße ist ein Kirchengebäude mit einer Mischung aus klassizistischen, byzantinischen und maurischen Gestaltungselementen. Das Gebäude beherbergt neben dem Gotteshaus auch eine Schule, einen Konzertsaal und Wohnungen für Priester in den oberen Stockwerken.
Die Kirche wurde ab 1890 erbaut und erhielt Unterstützung vom österreichischen Kaiser Franz Joseph I. und dem serbischen König Milan I. Der Bau entstand als Folge von Spannungen zwischen verschiedenen orthodoxen Gemeinden, die der Kaiser durch die Genehmigung eines eigenen Kirchengebäudes für die Serben lösen wollte.
Die Kirche ist ein wichtiger Ort für die serbisch-orthodoxe Gemeinde Wiens und dient heute als Zentrum für religiöse Feiern und Treffen. Besucher können die Art erleben, wie die Gemeinde diesen Raum nutzt, um ihre Traditionen und ihren Glauben zu bewahren.
Das Gebäude liegt im 3. Bezirk Wiens und ist von der Straße aus gut zu sehen, mit klaren architektonischen Merkmalen die es unterscheiden. Besucher sollten beachten, dass neben der Kirche verschiedene Aktivitäten wie Konzerte und Schulveranstaltungen im Gebäude stattfinden, die den Zugang beeinflussen können.
Ein Konflikt zwischen serbischen und griechisch-orthodoxen Gläubigen führte zur Gründung dieser Kirche, da der Kaiser 1860 den Serben ein eigenes Gotteshaus zugestand. Dies machte die Kirche zu einem wichtigen Symbol der kirchlichen Unabhängigkeit und Eigenständigkeit der serbischen Gemeinde in Österreich-Ungarn.
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