Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariabrunn, Katholische Wallfahrtskirche in Penzing, Österreich.
Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariabrunn ist eine barocke katholische Wallfahrtskirche in Hadersdorf, einem Teil des 14. Wiener Gemeindebezirks Penzing, und baulich mit dem ehemaligen Kloster Mariabrunn verbunden. Die Kirche ist ein Saalbau mit Seitenkapellen und einer Vorhalle mit Orgelempore. Ihr hoher, schlanker Campanile zeigt die charakteristische Fassadenfolie des Architekten Filiberto Lucchese, der heute als Bauherr gilt.
Die Ursprünge des Ortes gehen auf den Fund einer Marienstatue neben einer Wasserquelle zurück, woraufhin sich hier ein Wallfahrtsort entwickelte. Die heutige Barockkirche ersetzte im Laufe der Jahrhunderte die ursprüngliche Kapelle und wurde Teil eines Klosterkomplexes.
Der Name Mariabrunn stammt aus der Sage vom Brunnen, an dem Königin Gisela 1042 die Marienstatue fand. Das Patrozinium Mariä Heimsuchung wird am 2. Juli gefeiert. Die heute am Hochaltar verehrte Statue stammt aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts; eine Kopie schmückt den Brunnen auf dem Kirchenplatz, dessen Inschrift an Gisela und Maximilian erinnert.
Die Kirche ist öffentlich zugänglich und kann sowohl außerhalb als auch während der Gottesdienste besucht werden. Das Gelände umfasst auch Außenbereiche des Klosterkomplexes, die sich für einen ruhigen Spaziergang eignen.
Der Brunnen auf dem Kirchenplatz trägt eine Kopie der Marienstatue; seine Inschrift besagt, dass das Gnadenbild von Königin Gisela 1042 dort gefunden und von Erzherzog Maximilian 1490 gehoben wurde. Das verehrte Original aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts steht heute am Hochaltar der Kirche.
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