Kloster Mariabrunn, Kloster und Museum im Bezirk Penzing, Wien, Österreich
Kloster Mariabrunn ist ein Barock-Klosterkomplex in Penzing mit einer angegliederten Wallfahrtskirche. Das zweistöckige Gebäude umfasst zwei unterschiedlich große Innenhöfe, die durch einen zentralen Quertrakt verbunden sind.
Das Kloster wurde 1655 vom Architekten Domenico Carlone fertiggestellt und bildete zunächst ein religiöses Zentrum. Zwischen 1726 und 1739 erfolgten umfangreiche Umbauten, bei denen Lucas von Hildebrandt wahrscheinlich das Quertrakt-Gebäude entwarf.
Die Wallfahrtsstätte ist mit einer Marienstatue aus dem 16. Jahrhundert verbunden, die in der Klosterkirche verehrt wird und das Gebäude bis heute prägt. Der Ort zieht Besucher an, die die traditionelle Bedeutung dieses Heiligtums erleben möchten.
Das Gebäude beherbergt heute das Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wälder, Naturgefahren und Landschaft in der Hauptstrasse 7. Der Ort ist leicht zu erreichen und der Innenhof kann oft aus dem Eingangsbereich besichtigt werden.
Das Kloster war zwischen 1813 und 1875 Sitz des Kaiserlichen Forstwirtschaftlichen Instituts, bevor es später der Universität für Bodenkultur angegliedert wurde. Diese Verbindung zur Forstwirtschaft macht den Ort zu einem wichtigen Teil der österreichischen Wissenschaftsgeschichte.
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