Sudetendeutsche Hütte, Berghütte im Nationalpark Hohe Tauern, Österreich.
Die Sudetendeutsche Hütte steht auf 2.650 Metern in der Granatspitz-Gruppe und wird von Gipfeln über 3.000 Metern umgeben, darunter der Wellachköpf und der Muntanitz. Das Gebäude bietet 20 Plätze in Mehrbettzimmern, 2 Plätze in Doppelzimmern und Matratzenlager für Übernachtungsgäste.
Der Deutsche Alpenverein erbaute dieses Schutzhütte zwischen 1927 und 1929 als zentralen Stützpunkt in der südlichen Granatspitz-Berggruppe. Die Hütte entstand in einer Zeit großer Aktivität des Alpinismus in Österreich.
Die Hütte ist ein beliebter Treffpunkt für Bergsteiger, die zwischen den Berggruppen Venediger und Glockner unterwegs sind. Besucher treffen hier auf andere Alpinisten und erleben die Gemeinschaft des Bergsports in einfacher Form.
Die Hütte bleibt das ganze Jahr über zugänglich, obwohl Winter eine einfachere Ausstattung bedeutet. Besucher sollten sich auf rauer Bergwege, begrenzte Wasser- und Energieversorgung sowie lange Zuwegswege einstellen.
Ein kleiner Bergsee reflektiert die umliegenden Gipfel in der Nähe der Hütte. Die Versorgung erfolgt über ein spezielles Seilbahnsystem von der Steiner Alm, das trotz der abgelegenen Lage Nachschub bringt.
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