Schießplatz Kagran, Militärschießanlage in Kagran, Wien, Österreich
Der Schießplatz Kagran ist eine Schießanlage im Nordosten Wiens, die heute Besuchern offensteht. Die Anlage verfügt über mehrere Schießbahnen unterschiedlicher Ausrichtung und wird von geschultem Personal betreut, das Anfänger und Fortgeschrittene willkommen heißt.
Die Anlage wurde 1871 gegründet, als die österreich-ungarische Armee ein Gelände pachtete, um Soldaten auszubilden. Im 20. Jahrhundert wurde sie zu einem düsteren Ort, an dem während der Nazi-Besatzung Tötungen stattfanden.
Der Schießplatz entwickelte sich von einer Militäranlage zu einem Gedenkort mit Steinen für Soldaten und Opfer von Hinrichtungen während des Zweiten Weltkriegs.
Besucher sollten sich vorher informieren, was für einen Besuch erforderlich ist, da bestimmte Regeln und Sicherheitsvorschriften gelten. Die beste Zeit zum Besuch hängt von der aktuellen Verfügbarkeit ab, daher ist es ratsam, vorher Kontakt mit der Anlage aufzunehmen.
Der Ort trägt Denkmäler, die an die Opfer der Hinrichtungen während der Nazi-Zeit erinnern. Diese Gedenksteine machen den Ort zu einem Erinnerungsort und geben den Opfern ein stilles Andenken.
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