Miller-von-Aichholz-Schlössel, Denkmalgeschütztes Herrenhaus in Penzing, Wien, Österreich
Das Miller-von-Aichholz-Schlössel ist eine Schutzgebäude-Liegenschaft in Penzing, das über rund 6 Hektar Parkland verteilt liegt. Das Anwesen bietet verschiedene Räume für unterschiedliche Zwecke, darunter einen Festsaal, der etwa 80 Personen aufnehmen kann.
Das Anwesen geht auf das Jahr 1750 zurück, als Kaiserin Maria Theresia es dem Freiherrn Johann Georg von Grechtler übertrug. Der Freiherr ließ nach Plänen des Architekten Johann Fischer von Erlach ein Jagdschloss errichten.
Der Name des Anwesens verweist auf die Familie Miller von Aichholz, die das Schlössel über viele Jahrzehnte prägte. Das Haus wird heute für Feste und Feiern genutzt und bewahrt damit die Wiener Tradition der repräsentativen Gesellschaftstreffen.
Das Gelände bietet verschiedene Innenräume und Außenbereiche für unterschiedliche Anlässe sowie ausreichend Parkplätze. Besucher sollten beachten, dass das Anwesen vor allem als Veranstaltungsort genutzt wird und eine vorherige Buchung erforderlich sein kann.
Im Jahr 1846 erlegte Erzherzog Franz Karl von Österreich auf diesem Anwesen den letzten Wolf des Wienerwalds. Dieses seltene Jagdereignis markiert einen Wendepunkt in der Geschichte der Region, da die wilden Raubtiere damit aus den Wäldern Wiens verschwunden waren.
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