Museumsdorf Niedersulz, Freilichtmuseum in Sulz im Weinviertel, Österreich.
Das Museumsdorf Niedersulz ist ein Freilichtmuseum mit etwa 80 historischen Gebäuden, die entlang einer zentralen Dorfstraße in traditioneller Anordnung aufgereiht sind. Die Häuser zeigen verschiedene Baustile und vermitteln einen Eindruck davon, wie ein Dorf in der Region früher aussah.
Das Museum wurde 1979 gegründet und sammelt Häuser aus verschiedenen Perioden, die das Leben in der Weinviertel-Region zeigen. Die ältesten Strukturen stammen aus dem Mittelalter und werden als Beispiele für die baulichen Entwicklungen dieser Gegend präsentiert.
Auf dem Gelände arbeiten Handwerker wie Schmiede, Stellmacher und Schuster an Wochenenden in ihren Werkstätten und zeigen Techniken aus früheren Zeiten. Man kann ihnen dabei zusehen, wie sie traditionelle Handgriffe ausführen und erhält einen Eindruck davon, wie Menschen hier früher ihre tägliche Arbeit verrichtet haben.
Im Museum können Besucher auf befestigten Wegen durch das Dorf spazieren und dabei die Gebäude von außen und teilweise von innen besichtigen. Eine Gastwirtschaft auf dem zentralen Platz bietet traditionelle Speisen und Getränke, und es gibt Gärten, Picknickplätze und Toiletten zur Verfügung.
Im Museumsbereich leben seltene historische Haustierrassen wie alte Schaf-, Schweine-, Gänse- und Hühnerrassen, die in der Landwirtschaft früher verbreitet waren. Diese Tiere tragen dazu bei, ein vollständigeres Bild des bäuerlichen Lebens zu vermitteln.
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