St. Barbara-Friedhof, Denkmalgeschützter Friedhof in Linz, Österreich.
Der St. Barbara-Friedhof umfasst rund 12 Hektar südlich der Westbahn im Linzer Statistischen Bezirk Bulgariplatz und beherbergt etwa 20.000 Gräber. Die stark befahrene Dinghoferstraße teilt ihn in zwei Teile, neben der katholischen Abteilung liegt eine Reihe jüdischer Gräber. Seit 1860 wurden hier rund 180.000 Verstorbene bestattet, und der Friedhof steht Personen aller Konfessionen und ohne Konfession offen.
Um 1286 bestand bei der Linzer Stadtpfarrkirche ein Pfarrfriedhof; 1531 wurde er nahe der heutigen Landstraße/Betlehemstraße verlegt, in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts nahe dem heutigen Friedensplatz, wo 1658 eine der heiligen Barbara geweihte Kapelle entstand. Das Hofdekret Josephs II. verlegte die Friedhöfe aus der Stadt, daher wurde dieser 1786 aufgelassen und das heutige Grundstück als Ersatz angekauft. In der NS-Zeit wurden hier Opfer der Euthanasie aus der Anstalt Niedernhart bestattet.
Der Friedhof ist nach einer Kapelle benannt, die der heiligen Barbara geweiht war und auf dem alten Pfarrfriedhof nahe dem heutigen Friedensplatz stand. Seit 1860 wurden hier etwa 180.000 Menschen bestattet, und seit längerem steht der Friedhof Personen aller Konfessionen oder ohne Konfession offen. Eine eigene Abteilung enthält jüdische Gräber.
Der Friedhof liegt südlich der Westbahn im Statistischen Bezirk Bulgariplatz, und die stark befahrene Dinghoferstraße teilt ihn in zwei Teile, sodass man zwischen den Abschnitten über die Straße wechselt. Das Areal umfasst rund 12 Hektar; am Eingang zur Friedhofstraße befindet sich die denkmalgeschützte Ritzzeichnung Werden und Vergehen von Hans Hoffmann-Ybbs aus dem Jahr 1985.
Auf dem Friedhof liegen acht 1945 ermordete Polizisten in einem Gemeinschaftsgrab, ebenso der Schriftsteller Adalbert Stifter und seine Frau Amalie. Am Eingang zur Friedhofstraße befindet sich die denkmalgeschützte Ritzzeichnung Werden und Vergehen von Hans Hoffmann-Ybbs aus dem Jahr 1985.
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