Theater Phönix, Unabhängige Theaterbühne in Linz, Österreich
Das Theater Phönix nutzt das ehemalige Gebäude des Phönix-Kinos in der Wienerstraße 25 am Südrand des Linzer Stadtzentrums, unweit der Unionkreuzung. Die dreigeschoßige Fassade mit sieben Fensterachsen ist mittelblau gestrichen und von einem Büschel etwa vertikaler weißer Linien überzogen; dieses Muster greift das schwarz-weiße Namensschild am Vordach des Eingangs auf. Aus dem einstigen Kinosaal wurde durch Umbau der Theatersaal.
Das Theater Phönix wurde 1989 in Linz als freie Mittelbühne gegründet und übernahm das Haus in der Wienerstraße 25, in dem jahrzehntelang das Phönix-Kino untergebracht war; aus dem Kinosaal wurde durch Umbau der Theatersaal. Georg Schmiedleitner, einer der Mitbegründer, war von 1989 bis 1996 künstlerischer Leiter. Im November 2014 wurde Susanne Lietzows Inszenierung von Johann Nestroys Höllenangst mit dem Nestroy-Theaterpreis für die Beste Bundesländer-Aufführung ausgezeichnet.
Das Theater zeigt zeitgenössische Stücke und arbeitet mit lokalen Künstlern zusammen, die ihre ersten Aufführungen hier realisieren. Die Bühnen werden regelmäßig auch für Diskussionen und Workshops genutzt, die zum kulturellen Leben der Stadt beitragen.
Der Eingang an der Wienerstraße führt über 3 Stufen und einen Rollstuhllift hinauf zu den 4 Glastüren des Portals. Das Vereinslokal im 1. Stock öffnet nur zu Veranstaltungen. Drei Lichtsäulen stehen vor dem Gebäude, vor zwei Gastgärten.
Das Haus arbeitet regelmäßig an Projekten, die Schauspiel mit Musik, Tanz und bildender Kunst verbinden. Diese Verschmelzung verschiedener Kunstformen zeigt sich in vielen Produktionen, die traditionelle Theatergrenzen überschreiten.
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