St. Elisabeth, Pfarrkirche im Bezirk Wieden, Wien, Österreich.
Die St. Elisabeth-Kirche ist ein Kirchengebäude im Wieden-Viertel mit einem 74 Meter hohen Turm an der Argentinierstrasse, der mit Steinreliefs der Sieben Werke der Barmherzigkeit geschmückt ist. Das Innere verfügt über einen kunstvollen Eichenholz-Hochaltar und ist im neugotischen Stil gestaltet.
Der Kirchenbau begann 1857 nach einem Erlass des Kulturministeriums und wurde durch Mittel des Religionsfonds finanziert. Der Bau entstand als Antwort auf die Bedürfnisse der wachsenden Bevölkerung des vierten Bezirks im 19. Jahrhundert.
Die Kirche trägt den Namen der Heiligen Elisabeth und wird von den Bewohnern des Wieden-Viertels als Ort der Gemeinschaft genutzt. Sie prägt das Erscheinungsbild des St.-Elisabeth-Platzes und dient als wichtiger sozialer Treffpunkt im Grätzl.
Die Kirche befindet sich am St.-Elisabeth-Platz im Wieden-Viertel und ist leicht zugänglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Besucher sollten beachten, dass Gottesdienste zu bestimmten Zeiten stattfinden und die Kirche zu diesen Zeiten möglicherweise für Touristen nicht zur Besichtigung offen ist.
Das Kircheninnere beherbergt kreisförmige Gemälde im Chorbereich, die vom Künstler Ludwig Mayer während der ersten Renovierung 1902 geschaffen wurden. Diese Kunstwerke sind ein besonderes Merkmal, das viele Besucher übersehen, da sie sich in einem weniger prominenten Bereich befinden.
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