Mechitaristenkloster, Armenisches katholisches Kloster in Neubau, Wien, Österreich.
Das Mekhitarist-Kloster ist ein armenisch-katholisches Kloster in Wiens Neubau-Bezirk mit einer beeindruckenden Fassade im Renaissance-Revival-Stil, das 1874 von Joseph Kornhäusel entworfen wurde. Das vierstöckige Gebäude entlang der Mechitaristengasse beherbergt umfangreiche Sammlungen von Handschriften, religiösen Texten und Kunstwerken aus der armenischen Tradition.
Das Kloster entstand, als armenische Mönche ihre Niederlassung von Venedig nach Triest verlegten und später 1805 nach Wien zogen. Die Gründung in Wien folgte auf Napoleons Feldzüge, die traditionelle religiöse Zentren in Europa gefährdeten.
Das Kloster ist ein Zentrum für armenische Kultur und Sprache, wo sich Besucher mit Werken und Traditionen der armenischen Kirche auseinandersetzen können. Hier erleben Menschen die Kontinuität armenischer religiöser Praktiken im Herzen Europas.
Das Kloster liegt an der Mechitaristengasse im Neubau-Bezirk und kann von außen besichtigt werden, wobei die Architektur von der Straße aus gut sichtbar ist. Besucher sollten beachten, dass es sich um eine aktive religiöse Gemeinschaft handelt und besondere Rücksicht angebracht ist.
Die Gemeinde produziert seit 1889 Mechitharine, einen Kräuterlikör, der hauptsächlich als Einnahmequelle der Mönche dient. Diese Likörrproduktion ist heute eines der weniger bekannten Merkmale dieses religiösen Ortes, das seine wirtschaftliche Unabhängigkeit sichert.
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